Beachvolleyball-Kreismeisterschaften 2011

Gesa Kuna behauptet Vormachtstellung im Sandkasten
Zusammen mit Ewa Borowicz zum Beachvolleyball-Kreistitel geschmettert / Martin-Brüder bei Männern siegreich

(02.07.2011, Minden) Gesa Kuna bleibt im Beachvolleyball auf heimischem Terrain eine Macht. Die ehemalige Spielerin des MTV Hausberge, die in der neuen Saison in der Halle ebenso wie ihre MTV-Kolleginnen Julia Meier, Susanne Smoes-Gieseking und Vera Stenzel für Eintracht Minden in der Verbandsliga aufschlagen wird, sicherte sich nach ihrer Babypause im vergangenen Jahr zusammen mit ihrer neuen Partnerin und zukünftigen Teamkollegin Ewa Borowicz im Mindener Melittabad souverän den Kreistitel. Borowicz hat früher in der 2. polnischen Liga gespielt und  sich ebenfalls Eintracht Minden angeschlossen. Im Endspiel der Frauen-Konkurrenz behielt das Eintracht-Duo 2:0 (15:9, 20:18) gegen  Tajana Gripp und Kristina Chabrouskaya vom 1. VC Minden die Oberhand.
Dabei mussten die beiden Eintrachtlerinnen im zweiten Abschnitt sogar Satzbälle abwehren, ehe sie sich schließlich knapp behaupteten. Den dritten Platz belegte das VC-Duo Rita Laschenko/Carolin Bastmeyer, das zuvor im Halbfinale gegen Gripp/Chabrouskaya den Kürzeren gezogen hatte. Gesa Kunas Stammpartenrin Anja Buck war in diesem Jahr aufgrund einer Fußverletzung nicht am Start, weilte aber unter den Zuschauern im Mindener Melittabad.
Einen Partnerwechsel hatte auch Titelverteidiger Lukas Beckebans im Männer-Wettbewerb vollzogen. Er trat nicht, wie im Vorjahr, mit Ex-Teamkollege Markus Wittek, sondern mit VCler und Eintracht-Minden-Coach Jan Frohne an. Zur Titelverteidigung reichte es jedoch für die beiden nicht. Im Halbfinale fanden sie in Vitali Rempel und Alex Betz ihre Meister.  Während für Beckebans/Frohne am Ende Platz drei zu Buche stand, trafen Rempel/Betz im Endspiel auf die Mindener Brüder Tobias und Florian Martin, die im vergangenen Jahr noch das Nachsehen gegen Beckebans/Wittek gehabt hatten. Dieses Mal machten sie es jedoch besser und holten sich nach einem hochklassigen Endspiel verdient den Kreistitel.
Volker Diepold, Schiedsrichterwart des Volleyball-Kreises, übergab anschließend je einen Beachvolleyball an die beiden Sieger-Duos bei Männern und Frauen, die zweit- und dritt-platzierten durften sich über Handtücher bzw. Duschgel freuen.
Insgesamt 21 Beachvolleyball-Paare waren im Melittabad am Start, darunter drei Teams, die zuvor über keine Erfahrung im Sand verfügten. „Aber alle haben für das nächste Jahr bereits wieder ihre Zusage gegeben“, berichtete Kreis-Beachwart Sebastian Kuna, der erneut als Turnier-Ausrichter fungierte.
Das Wetter war am Samstag nicht optimal für Beachvolleyball, daher waren auch nur wenige Zuschauer zugegen. Immerhin aber gab es keinen Dauerregen, sodass das Turnier zügig und ohne Unterbrechungen durchgezogen werden konnte. „Und wir hatten, im Gegensatz zum vergangenen Jahr dieses Mal zum Glück keine Verletzten“, ergänzte Sebastian Kuna. „Die Stimmung war gut und ich muss sagen: Es war eine runde und schöne Veranstaltung.“